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Schützengesellschaft Einsiedeln

Vereinsgeschichte

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Auszug aus der Jubiläumsschrift

450 Jahre SG Einsiedeln Anno 2000

Einführung

Diese Jubiläumsschtrift soll erstens allen heutigen und künftigen Mitgliedern einen Rückblick bieten auf die bisherige Entwicklung der Schützengesellschaft.

Zweitens einen Ansporn zur Weiterentwicklung eines alten Erbes und alter Rechte geben und letztlich auch den Willen und die Kraft fördern, allen wirtschaftlichen, kulturellen und ganz speziell politischen Hindernissen zu trotzen und somit die Zukunft der SG Einsiedeln zu sichern.

Es muss auch festgehalten werden, dass Schützen nicht unbedingt Krieger sein mussten. In der gehobenen Gesellschaft war das Schiessen ausschließlich sportlicher Wettkampf. Dass auch Jäger in den Schützengesellschaften gut vertreten waren und heute noch sind, lässt sich davon ableiten, dass die Scheibenbilder vielfach ein Reh, Hirsch oder andere jagdbare Tiere darstellten.

Einsiedeln,  im Jahre 2000 Alfred Zehnder

Die Gesellschafts– Gründung

Die ersten Schützen waren wohl Jäger. Bereits in biblischer Urzeit waren die Waffen ständigen Wandlungen, Neuerungen und Verbesserungen unterworfen. Speer und Wurfgeschosse wichen dem Pfeil und Bogen, diese der Armbrust, die ihrerseits wiederum ab dem fünfzehnten Jahrhundert vom Feuerrohr, bis zum Gewehr im heutigen Sinne, mit all seinen Epochen und Ausführungen, abgelöst wurde.

In diese Gewehr-Epoche fallen auch die meisten Gründungen von Schützen-Bruderschaften und Schützen-Gesellschaften unter dem Patronat des heiligen Sebastians. Der heilige Sebastian, ein Märtyrer, wurde seines Glaubens wegen im dritten Jahrhundert durch Pfeil und Bogen getötet. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb er als Schutzpatron der Schützen auserwählt wurde.

Die Umwandlung der Schützen-Bruderschaften in Schützen-Vereine und Schützen-Gesellschaften geschah Anfangs bis Mitte des 16. Jahrhunderts. Vereinzelt kam es auch vor, dass aus den Schützen-Gesellschaften und Schützen-Vereinen heraus Sebastians-Bruderschaften entstanden sind.

In Einsiedeln sind insgesamt fünfzehn verschiedene Bruderschaften nachzuweisen, jedoch aber keine Sebastians- Bruderschaft. Der Zusammenschluss der Schützen von Einsiedeln muss demnach schon immer in der heutigen Form einer Schützen-Gesellschaft bestanden haben.

Aus den vielen Gesellschaftsgründungen in der zweiten Hälfte des 15. und der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts einerseits und den angeführten Schützenfesten und Ratsbeschlüssen von Schwyz und Einsiedeln anderseits, darf es als genügend dokumentiert, gesichert und bescheiden gelten, wenn unsere Vorfahren demzufolge das Gründungsjahr der SG Einsiedeln auf 1550 festgelegt haben.

Dass weder Protokolle noch andere Urkunden der SG aus der Zeit vor dem Einmarsch der Franzosen am 3. Mai 1798 und im Jahre 1799 vorhanden sind, findet eine mögliche Erklärung im Protokolleintrag von 1801, betreffend die Rettung der neuen Fahne:

„… Anno 1799 beym 2ten Ueberfall der Franken den raubigen Händen derselben…“

Dass viele Akten, Protokollbücher und andere Besitztümer der SG Einsiedeln vernichtet oder durch die „raubigen Hände“ abgeführt wurden, ist nicht auszuschliessen, galten doch die „Schützer“ als die stärksten Gegner der Franzosen.

Neubeginn nach 1800

Der Einmarsch der Franzosen in Einsiedeln im Jahre 1798 und die verheerenden kriegerischen Wirren im ausgehenden 18.Jh. generell, legten jegliche Schiesstätigkeit lahm. Im Jahre 1801 wurde die SG Einsiedeln wieder aktiv. So ist der Uebergang vom 18. ins 19. Jahrhundert zu einem Neubeginn für die Schiesstätigkeit und somit auch ein neuer Abschnitt für die SG Einsiedeln geworden.

Dorfschützenvereine

Während der ersten Hälfte des 19.Jh. waren die Standstutzer mit Kapselzündung die genaueste und für den Sportschützen die wichtigste Waffe. Um die Mitte desselben Jahrhundertsentstand aber der Feldstutzer, der leichter, handlicher und deshalb auch feldtüchtiger war.  Es war die geeignete Waffe der Armee, also der Wehrmänner und speziell der Scharfschützen. Aus dieser Zeit stammen wohl die heute noch vorhandenen Bezeichnungen wie:

Infanterieverein, Standschützen, Feldschützen, Militärschützen, Scharfschützen.

Fast jede Kategorie dieser Schützen bildete auch einen eigenen, der Waffe und der Ausbildung entsprechenden Verein. So ist es nicht verwunderlich, dass in kleinen Dörfern zwei oder noch mehr Vereine entstanden. So entstanden in Einsiedeln als Konkurrenz-Vereine zur SGE der Infanterie-Schiessverein, ein Militär—und ein Feldschützen-Verein.

28.01.1944 Gründung einer selbständigen Sektion der SG Einsiedeln, zur Pflege des Kleinkalieberschiessens. Zum Zwecke der Gründung einer solchen Sektion wird eine Kommission bestellt. Der Vorstand diskutiert noch über den Namen, der dann an der Sitzung vom 28.04.1944 erstmals mit Sportschützenverein genannt wird.

1945 wurde die „Vereinigung Einsiedler Schützenveteranen“ gegründet. 1957 kam die Region Ybrig und 1959 Alpthal dazu, so entstand der heutige

Schützenveteranen Regionalverband Einsiedeln.

Schützenstände und Standorte

Die erste Erwähnung eines Schützenhauses geschieht im Jahre 1598. Am 1.Juni beschloss nämlich der Rat: Den Schützen soll man Holz im Gschwend hauen und der Maurer und Zimmermann sollen aus dem Allmendseckel bauen. Dieses Schützenhaus war auf der Langrüti, dem heutigen Standort des Kernenhauses. Schon damals wurde das Schützenhaus zweigeschossig gebaut. Im Erdgeschoss war der Schiessstand, im Obergeschoss die „Trinkstube“, denn am 18.Jan. 1627 lautete der Ratsschluss: Es ist mit einhelligem Mehr erkennt, dass die welche tanzen wollen, es im Schützenhaus abhalten mögen. Das Ende des Schiessstandes Kornhaus findet, wegen Rücksicht auf die öffentliche Sicherheit, 1879 statt. Der nächste Schiessplatz „Am Alpfluss“ wurde entsprechend den Bewilligungen realisiert und zwar in der Zeit zwischen 1890 und 1892.

Die ganze Geschichte „Wäni“ begann mit dem Kauf am 07.Juni 1902 des Heimwesens „Löwen“ in der Wäni, nachdem der Umbau „An der Alp“ zu teuer und ein Schiessplatz „Burg“ auf fremdem Boden hätte gebaut werden müssen. Mit dem Kauf konnte man auch an die Verwirklichung der Pläne schreiten, die man für die Plätze „An der Alp“ oder „Burg“ erstellen liess. Bereits 1903 konnte der Schiessbetrieb aufgenommen werden, gleichzeitig kamen aber auch die grossen Baurechnungen für den Schiess– und Scheibenstand.

1920 wurde erstmals das Telefon angeschlossen. Kosten CHF 120.-.

Am 08.06.1983 wurde der Stand „Wäni“ durch den zuständigen Eidg. Schiessoffizier, Oberst R. Fischer abgenommen. Der Schützenstand Wäni präsentiert sich als gefällige, zwecksmässig und leistungsfähige Schiessanlage, die sich gur in die Landschaft eingliedert. Mit dieser Sanierung ist ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit und zum Schute der Umwelt geleistet worden. Im Jahre 2000, noch vor unserem 450-Jahr– Jubiläumsschiessen muss die dringend notwendig gewordene Revision der SIUS Anlage vorgenommen werden.

Im Herbst 2008 wurden die neuen Kugelfangkisten realisiert und Anfang April 2009 wurde zum ersten mal in diese Kugelfangkisten geschossen. Somit steht, ausser der SIUS Anlage, die Schiessanlage auf dem neusten Standart .

Kleinkaliber– und Pistolen-Anlage in der Wäni

12.08.1941 Der Präsident regt den Bau einer Kleinkaliberanlage an, als Anbau an die Südseite des Schiessstandes in der Wäni. Der ganze Vorstand befürwortet den Bau einer Kleinkaliber– und Pistolen– Schiessanlage. Die Finanzierung wirft Fragen auf. Am 10.März 1942 folgte auf Einladung der SGE die Zusammenkunft der vier Dorf-Schützenvereine zu einer Besprechung betr. Kleinkaliber-Schiessanlage.  Diese sind die SG Einsiedeln, Infanterie-Schiessverein, UOV, Pistolen– Und Revolver-Schiessverein. An der GV vom 27.06.1942 beschliesst man den Bau der Pistolen– und Kleinkaliber– Schiessanlage in der Wäni. Als Baubeginn wird der 1.Juli 1942 festgelegt und am 10.August soll die ganze Anlage zur Abnahme bereit sein.

1988 befasst sich der Pistolen– Schützenverein mit dem Gedanken, eine 25m Schiessanlage zu erstellen. Realisierung der Idee 1989/90. Die feierliche Eröffnung erfolgte am 19. August 1990.

2008/09 Seit dem September 2008 vom Eidg. Schiessoffizier abgenommen, ist die Pistolen– Anlage komplett saniert und ist somit auf dem neuesten Stand, das heisst; neue Kugelfangkästen mit samt Überdachung, Altlastenentsorgung ect.

Der Verein heisst korrekt: Pistolenschützen Einsiedeln

Die 50m Kleinkaliberanlage wurde auch neu saniert und hat dazu seit dem 20.August 2009 eine elektronische Schussanzeige.

Unser heutiges Schützenhaus in der Wäni/ Einsiedeln mit:

300m Anlage mit 10 elektronischen Scheiben,

50m Kleinkaliberanlage mit 6 elektronischen Scheiben,

25m+ 50m Pistolenstand

Die Fahne der SG Einsiedeln

Die Selbstverständlichkeit, dass Truppen– und Schützen-Abteilungen eine Fahne mit sich führten, kennen wir aus allen Geschichtsbüchern. Dass die SGE schon im 16. und 17. Jahrhundert eine Fahne hatte, wird durch folgenden Protokollauszug bestätigt:

-am 4.Juli 1690 Karl Willi für ein weiteres Jahr als Fähnrich bestätigt.

-am 12.Sept. 1701 wählten die Räte Johann Jakob Kälin.

Um die Finanzierung einer neuen Fahne sicher zu stellen, wurde im Jahre 1708 der Doppel für die Gewehrschützen auf vier Schilling festgesetzt, ein Schilling davon zur Erstellung einer neuen Fahne. Diese neue, zweite Fahne die sich nachweisen lässt, wurde fertig erstellt am 17. Jan 1710. Kosten der neuen Fahne 72 Pfund, 14 Schilling, 1 Angster.

1792 82 Jahre später beschliessen die Schützen von Einsiedeln am 28. Mai des Jahres die Anschaffung einer neuen Schützen-Fahne. Antrag und Entwurf gehen vom Wachsportraitmaler Anton Kuriger zum Rössle, aus. Der Schützenfähnrich Nikolaus Gyr, z. Ochsen, dessen Frau Johanna, Frau & Jungfer Tanten übernehmen kostenlos die Stickerei-Arbeiten. Trotzdem kommt sie auf 310 Pfund Geldes, 18 Schilling, 5 Angster zu stehen. Eine wackere Frau Fuchs– Kuriger Elosabetha rettete am 17. August 1799 die kostbare Fahne vor den raubgierigen Händen der bei der grossen Retirade der kaiserlichen in der Waldstatt einrückenden Franzosen. Wie lange diese Fahne ihren Dienst tat ist nicht bekannt, jedenfalls aber nicht bis Ende des 18. Jahrhunders, denn: An der Schützenordnung vom 28.Mai 1797 wurde auf Antrag des Schützenmeisters und des Schützenstatthalters beschlossen, „dass sie ferner einen eigenen Fahnen zu haben gedenkten“. Da die Anschaffung dieser beiden Fahnen nur fünf Jahre auseinander liegen und 1797 die Bemerkung protokolliert ist “einen eigenen Fahnen“, muss angenommen werden, da die zweite Fahne einer Scharf-, Feld– oder Militär-Schützen-Abteilung gehörte. Eine dieser beiden Fahnen wäre die dritte offizielle Fahne der SGE.

1824 wird eine Reparatur der Fahne beschlossen, um selbe nicht ganz zu Grunde gehen zu lassen.

1842 wurde beschlossen eine neue Fahne machen zu lassen, es wäre die vierte gewesen, wurde aber gemäss Protokoll von der Fahnenweihe 1861 nicht ausgeführt. Auch 1859 beliebte es immer noch nicht, die ziemlich zerrissene Schützenfahne durch eine neue zu ersetzen.

07.04.1861 Die Anschaffung einer neuen Schützenfahne wurde unvermeidlich. Der Schützenvorstand wurde beauftragt und schon am 28.Oktober 1861 konnte die neue Fahne mit Feuerwerk und Fackelzug eingeweiht werden.

1877 Die Feldschützenfahne und die Militärschützen-Fahne fallen, wegen Fusion dieser Vereine mit der SG Einsiedeln, dieser Gesellschaft zu. Diese sind unveräusserlich und müssen im Archiv verbleiben. 1878 schenkt die SGE, die ihr durch Fusion 1877 zugefallene Militärschützen-Fahne, der Schützen-Gesellschaft Gross unter der Bedingung, dass wenn je einmal die Feldschützen-Gesellschaft Euthal oder Gross aufgelöst werden sollte, diese Fahne der SGE zurück zu erstatten sei.

1909 Fahnenweihe der neuen (fünften) Fahne . Sie ist ein Geschenk der Ehrenmitglieder und einigen Passiv-Mitgliedern.

1934 Unsere Vereins-Fahne, welche leider nicht mehr neueren Datums ist, befindet sich in einem sehr schlechten Zustande. Die Seide bricht an allen Orten und Enden, so dass solche mehr einem Vorhang mit Fransen gleicht, anstatt einer Schützen Ges. Fahne.  Stefan Gyr hat die Fahne 1933-34 auf seine Kosten reparieren lassen, was ihm bestens verdankt wird.

1963 Am 09.02.1963 wird im Vorstand über die Anschaffung einer neuen Fahne diskutiert. Die Fahnenweihe findet am 7.Juli 1963 mit einem Feldgottesdienst um 09.00Uhr beim Schiessstand Wäni statt. Anschliessend Apéro für die Gäste im Schützenstübli in der Wäni. Es werden bewusst kein Pate und keine Patin beibezogen! Patensektion ist der Schützenverein Tell, Einsiedeln.

Fahnenweihe 25.Sept. 1988

OK– Präsident: Isidor Bucher

Fahnengottä: Frau Ochsner, Vereinswirtin, Hotel St. Georg

Fahnengötti: Market Alfred, Kt. Fischerei-Aufseher.

Patengesellschaft: Schützengesellschaft Alpthal

Betschart Martin übernimmt im „Schützenstübli Wäni“ die Kosten des Fahnen-Entwurfes. Die Fahne kostete, inkl. CHF 500.– für den Entwurf, CHF 6030.-.

Den grosszügigen Gönnern ist es zu verdanken, dass die Fahne, inkl. das Fest der Fahnenweihe, bei Einnahmen von CHF 14‘820.90 und Ausgaben von CHF 13‘692.90, mit einem Einnahmen– Überschuss von CHF 1‘128.– abschliesst.

Es ist die siebente, urkundlich nachweisbare Fahne.     

 

Gesellschaftslokale

1824– 1846        Ochsen

1847– 1858        Hirschen

1859– 1864        Pfauen

1865– 1887        Paradies

1888– 1934        Hotel St. Katarina (So)

1935– 2014        Hotel St. Georg

Im Moment haben wir kein Stammlokal, leider.

Die Gesellschaftslokale der SGE waren und sind die Treffpunkte der Schützen für die Schützen-Ordnung und Besammlungslokal für den Anschiesset, dem ersten Schiesstag im Jahr, die Generalversammlung ect. Bis zum Jahre 1800 hielt man die Schützen-Ordnung auf dem Rathaus ab. Erst ab 1824 wählte man die nachstehende Restaurants als Stammlokale. Nebst dem Treffpunk der Schützen, ist das Gesellschaftshaus auch der Aufbewahrungsort für die Fahne, Trophäen, Trommeln und übriges Vereinsinventar.   Die Gesellschaftslokale der SGE waren und sind die Treffpunkte der Schützen für die Schützen-Ordnung und Besammlungslokal für den Anschiesset, dem ersten Schiesstag im Jahr, die Generalversammlung ect. Bis zum Jahre 1800 hielt man die Schützen-Ordnung auf dem Rathaus ab. Erst ab 1824 wählte man die nachstehende Restaurants als Stammlokale. Nebst dem Treffpunk der Schützen, ist das Gesellschaftshaus auch der Aufbewahrungsort für die Fahne, Trophäen, Trommeln und übriges Vereinsinventar.

 

Gesellschafts-Präsidenten

Die leider unvollständige Namensliste

Von 1647– 1880 sind jeweils die Schützenmeister aufgelistet. Von 1880 an sind dann die Präsidenten in den Namenslisten aufgeführt.

1880– 83

Gyr Martin, 3-Herzen

1883– 85

Kälin Jean, Faktor

1885– 87

Eberle Mathias, Gaktor

1887– 90

Kälin Josef z. Sternenplatz

1890– 93

Eberle Mathias, Gaktor

1893– 95

Lienert Konrad, Major

1895– 97

Eberle Eduard, Oblt. Z. Freieck

1897– 1903

Lienert– Wickart Alois, Klostermühle

1903– 05

Steinauer Karl z. Fram

1905– 09

Kälin– Christen Josef, Hptm.

1909– 11

Lienert Benedikt z. Klostermühle

1911– 13

Richard z. Halde

1913– 15

Eberle Viktor, Oblt.

1915– 19

Bettschart Oskar, Hptm.

1919– 21

Wickart Adelrich, Postbeamter

1921– 23

Kälin Franz, Oblt.

1923– 25

Oechslin Franz jun.

1925– 31

Stefan Gyr, Oblt.

1931– 33

Anton Gyr, Weissmühle

1933– 39

Lienert Franz

1939– 47

Hans Kälin, Augustiner

1947– 51

Lienert Friedrich, Kohlenhandlung

1951– 59

Dusser Dominik

1959– 63

Kälin Paul

1963– 80

Ochsner Dominik

1980– 92

Betschart Martin

1992– 2000

Zehnder Alfred 54

2000-

Inglin Leo

 

Schwyzer Kantonal-Schützenfest (SKSF/SZKSF)

Von der SGE oder regional organisiert. Einsiedeln organisierte die SKSF 1852/ 1889/ 1920/ 1938/ 1975/ 1993/2011

Freischiessens zu Zürich 1504. Es ist das erste Schützenfest, an dem nachweisbar ein Schütze von Einsiedeln teilgenommen hat. Dieser einzige Schütze war: Heini Wetzer von Gruss (Gross) by Einsidlen gelegen.     

 

Chässchiessen

Aus der gleichen Zeit wie das Obligatorische stammt auch das Chässchiessen. Dass das schon vor 1629 gebräuchlich war, ist belegt durch das Wochengericht vom 27.Sept 1629. Kleinhans Zangger war vor Gericht „weil der den Schützen verlaufene Jahre einen Käse jährlich versprochen, den er jetzt zu geben verweigere“. Am 7.August 1702 wurde Leonz Wiser vor den Rat „citiert“, weil er im Schützenhaus einen Käse zerbrochen haben soll.